Sitemap | Suchen | Kontakt | Impressum | AGB
Image

Fragen rund um die Microfaser

Hier neue Frage stellen !

Warum darf man Microfaser nicht mit Weichspüler waschen?

Wie wasche ich ein Microfasertuch richtig?

Warum müssen dunkle Microfasertücher separat gewaschen werden?

Welches Microfasertuch ist für welchen Einsatzweck geeignet?

Kann ich meine Brillengläser mit Microfaser reinigen?

Was ist eine Microfaser?

Verursachen Microfasern Kratzer auf hochglänzenden Flächen?

Trocknen Microfaserstoffe schneller als andere?

Wie reinige ich Brillenputztücher aus Microfaser?

Kann ich einen Mop aus Microfaser für Holzböden verwenden?

Wie groß sind die Maßtoleranzen im Textilbereich?

Hier neue Frage stellen !


Warum darf man Microfaser nicht mit Weichspüler waschen?

Weichspüler enthält fettende Inhaltsstoffe (Esterquats), die sich zwischen und auf die einzelnen Microfasern legen. Dadurch wird die Aufnahme von Feuchtigkeit und Schmutz behindert und so die eigentliche Funktion der Reinigungstücher aus Microfasern eingeschränkt.

Übrigens: Sollte es dennoch einmal passieren, dass Sie ein Mikrofasertuch mit Weichspüler waschen, so brauchen Sie das Tuch nicht gleich wegzuwerfen. Waschen Sie es einfach ein paar Mal ohne Weichspüler durch und die Mikrofaser ist wieder frei von den fettenden Inhaltsstoffen.

zurück




Wie wasche ich ein Microfasertuch richtig?


Microfasertücher können ganz normal in der Waschmaschine gewaschen werden. Die Tücher können bei bis zu 90°C gewaschen werden, zu empfehlen ist aber, die Temperatur bei 40° oder 60° zu belassen, da die Beanspruchung bei sinkender Temperatur abnimmt und somit die Lebensdauer des Tuches gesteigert wird.

Grundsätzlich ist aber die Waschempfehlung auf dem Waschetikett zu beachten.

Microfasertücher haben bei der gemeinsamen Wäsche mit anderen Stoffen die Eigenschaft anzuflusen. Daher ist es empfehlenswert, die Tücher separat oder in einem Waschsack mit der normalen Wäsche zu waschen.

Wichtig: Neue Tücher beinhalten noch Produktionsrückstände, daher sollten Sie Ihr neues Mikrofasertuch vor dem ersten Einsatz waschen.

zurück


Warum müssen dunkle Microfasertücher separat gewaschen werden?

Sicher haben Sie schon einmal festgestellt, dass der überwiegende Teil der am Markt verfügbaren Microfaser-Reinigungstücher in pastellfarbenen Tönen eingefärbt worden ist. Das hat einen Grund, denn dunkel eingefärbte Microfasertücher färben sehr stark aus. Hintergrund ist der Anteil aus Polyamid im Fasergemisch aus Polyester und Polyamid. Dieser kann die dunklen Farbpigmente nach dem Stückfärben des Materials nicht halten und blutet somit bei den ersten Wäschen stark aus.

Leider kann man auf den Polyamidanteil nicht verzichten, da dieser für eine besonders gute Wasser- und Schmutzaufnahme sorgt.

Dunkle Mikrofasertücher sind äußerst selten und meistens aus Unwissenheit über das Ausfärben produziert worden. Manchmal werden dunkle Farben auch aus Image- bzw. Marketinggründen verwendet. Bei diesen Tüchern ist besonders darauf zu achten, dass man bei den ersten Wäschen separat bzw. mit gleichfarbiger Wäsche wäscht.

Grundsätzlich ist noch zu erwähnen, dass man Reinigungstücher aus Microfaser vor dem ersten Gebrauch einmal waschen sollte, damit sämtliche Produktionsrückstände aus dem Tuch entfernt werden. Erst danach entfaltet sich die volle Reinigungskraft.

zurück



Welches Microfasertuch ist für welchen Einsatzweck geeignet?


Viele Mikrofasertücher kann man universell einsetzen, jedoch eignen sich spezielle Web- bzw. Wirkarten aufgrund ihrer Oberflächenart oder Zusammensetzung für bestimmte Einsatzzwecke besser als andere.

So gibt es beispielsweise spezielle Microfaserprodukte, welche sich besonders gut für die Glasreinigung eignen, da sie absolut fusselfrei und streifenfrei reinigen. Sie sind außerdem äußerst saugstark.

Qualitäten mit besonders hohem Floor eignen sich hingegen für die Beseitigung von Grobschmutz oder Autopoliturresten. Grundsätzlich kann man sagen, je höher der Floor bzw. das Flächengewicht der Mikrofaser ist, desto höher ist das Aufnahmevermögen an Feuchtigkeit und Schmutzpartikeln.

Es bleibt letztendlich noch zu erwähnen, dass zwei Microfasertücher, die optisch und gewichtsmässig einander kaum zu unterscheiden sind aber aus unterschiedlichen Produktionsstätten stammen, in ihrer Funktionsweise völlig unterschiedlich sein können. Vertrauen Sie daher bei der Wahl eines Microfasertuches auf Spezialisten wie z.B. die Firma bellanet GmbH.

zurück


Kann ich meine Brillengläser mit Microfaser reinigen?


Auf Brillengläsern befinden sich zu 95% Fettrückstände von Fingerabdrücken. Die Königsdisziplin der Microfaser besteht darin, Silikone, Öle und Fette aufzunehmen, weshalb ein hochwertiges Microfaser-Brillentuch das bestmögliche textile Reinigungsmittel zur Brillenreinigung darstellt.

Man hört immer wieder, dass Microfasertücher Kratzer auf Brillengläsern aus Kunststoff oder Glas hinterlassen. Dabei handelt es sich allerdings um einen Mythos, den man mit einfachsten Argumenten widerlegen kann.

a) Wenn zwei Materialien aufeinandertreffen und das eine Kratzer in das andere machen soll, so muss der physikalische Grundsatz gegeben sein, dass das eine Material härter sein muss als das andere. Aus rein physikalischen Gründen dürfte es also nicht möglich sein, ein Brillenglas mit einem hochwertigen und sauberen Microfasertuch zu beschädigen.

b) Wenn der Mythos stimmte, dann würden grosse Filialisten, wie z.B. Fielmann, keinesfalls jedes Jahr mehrere Millionen Microfaser-Brillentücher an ihre Kundschaft abgeben. Selbst Hersteller von optischen medizinischen Geräten schwören bei der Reinigung ihrer optischen Geräte ebenfalls auf Microfaser!

Wichtig in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass das Mikrofaser-Brillentuch bei jeder Anwendung absolut sauber ist. Grobe Schmutzpartikel auf den Gläsern bzw. im Tuch können nämlich sehr wohl Kratzer verursachen.

Es empfiehlt sich außerdem, dass man Brillentücher in regelmäßigen Abständen waschen sollte, damit das Tuch wieder frei von Fettpartikeln wird und seine volle Leistungskraft zurückerlangt. Beim Waschen darauf achten, dass kein Weichspüler verwendet wird.

zurück


Was ist eine Microfaser?


Microfaser ist eine extrem feine Faser. Das Gewicht von Mikrofasern liegt bei 0,5 bis 0,7 dtex (= 0,5 – 0,7g pro 10.000 m) und ist somit um einiges dünner als z.B. Seide (1,38 dtex) oder Baumwolle. Der Vorteil an diesen extrem dünnen Fasern ist, dass sehr viele Fasern auf engstem Raum ineinander verarbeitet werden und so Ihre positiven Eigenschaften besonders gut entfalten können. Textilien aus Microfasern eignen sich daher nahezu perfekt für die Reinigung.

Weiterhin eignet sich die Microfaser hervorragend in der Bekleidung speziell als Funktionstextilie. Sie speichert den Schweiß nicht, sondern leitet ihn von innen nach außen, ohne dass das Textil nass wird.

Für die Herstellung von Microfasern werden ausschließlich synthetische Rohstoffe verwendet. Hauptsächlich wird Polyester verwendet und für die Reinigung hat sich ein Gemisch von Polyester mit Polyamid sehr bewährt.

zurück


Verursachen Microfasern Kratzer auf hochglänzenden Flächen?


Hochwertige und saubere Microfasertücher eignen sich, entgegen vieler Meinungen, sehrwohl für die Reinigung von hochglänzenden Flächen, ohne dabei Kratzer zu verursachen.

Voraus gesetzt wird natürlich eine sachgemäße Anwendung!

Absolut wichtig bei empfindlichen Oberflächen ist z.B., dass das Tuch sauber und frei von Schmutzrückständen ist. Das gleiche gilt für die zu reinigende Oberfläche. Grobschmutz sollte vor der Reinigung abgespült werden. Weiterhin ist darauf zu achten, dass hochglänzende Flächen keiner starken mechanische Beanspruchung ausgesetzt werden dürfen, egal mit welchem Tuch gearbeitet wird.

zurück


Trocknen Microfaserstoffe schneller als andere?


Ja, Microfaserstoffe trocknen deutlich schneller als andere Stoffe. Während Stoffe aus Naturfasern wie z.B. Baumwolle oder Viskose die Feuchtigkeit direkt in der Faser speichern, nehmen Stoffe aus synthetische Fasern wie z.B. Microfaser, das Wasser in den Faserzwischenräumen auf. Das Auftrocknen eines Baumwollstoffes ist demnach deutlich aufwändiger und zeitintensiver als bei einem vergleichbaren Microfaserstoff.

Zudem verwendet man z.B. bei Handtüchern aus Microfaser deutlich leichtere Gewebe als aus Baumwolle, da die Saugkraft der Microfaser um ein vielfaches höher ist. Dies führt ebenfalls dazu, dass die Microfaserstoffe deutlich schneller auftrocknen.

zurück


Wie reinige ich Brillenputztücher aus Microfaser?


Nach einer gewissen Zeit setzen sich die Microfasern in dem Tuch mit den fettigen Rückständen zu. Das merkt man als Anwender daran, dass die Reinigungswirkung nachlässt und das Tuch anfängt zu schmieren.

Sie können Brillenputztücher aus Mikrofaser problemlos in der Waschmaschine bis 60°C waschen. Es ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass kein Weichspüler verwendet wird, da dieser die Reinigungseigenschaften des Tuches negativ beeinflusst. Sollte es dennoch einmal vorkommen, dass sie ein Tuch mit Weichspüler waschen. Kein Problem – waschen Sie das Tuch mehrmals ohne Weichspüler durch und das Tuch funktioniert wieder einwandfrei.

zurück


Kann ich einen Mop aus Microfaser für Holzböden verwenden?


Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Reinigung auf einem versiegelten Holzboden problemlos möglich ist. Problematisch wird es dann, wenn die Oberfläche unversiegelt (also geölt oder gewachst) ist, da die Mikrofaser so dem Holz die Feuchtigkeit entzieht. Der Holzboden wird so spröde und bekommt auf die Dauer Risse.

zurück


Wie groß sind die Maßtoleranzen im Textilbereich?


Textilien weisen grundsätzlich wesentlich höhere Abweichungen auf als etwas Produkte aus Holz oder Metall. Woran liegt das?

  • Dies liegt einerseits an den Eigenschaften der verwendeten Fasern. Insbesondere Baumwolle kann als Naturfaser sehr viel Wasser und Luftfeuchtigkeit aufnehmen als auch abgeben. Dies geht immer mit einer Längenänderung der Faser und damit des gesamten Textils einher. Microfasern bestehen aus synthetischen Fasern und haben diesen Effekt nicht so stark.
  • Textilen sind auch je nach deren Konstruktion mehr oder weniger elastisch. Jede Maschine und vor allem jeder Mensch misst unter unterschiedlicher Spannung. Das führt ebenfalls zwangsweise zu unterschiedlichen Resultaten.

  • Das Konfektionieren der Textilien geschieht noch immer manuell. Handarbeit führt stets zu höheren Toleranzen als Arbeit von Maschinen.

Die Maßtoleranzen mit denen zu rechnen ist:

  • Schrägverzug: +- 1,5% der Gewebebreite
  • Längenabweichung: +- 3%
  • Einlaufabweichung: +- 3%
  • Massabweichungen bei Textilien in konfektioniertem Zustand: +- 1,5 %
zurück